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hase
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hier möchte ich etwas zu meiner persönlichen geschichte sagen,wie ich zu dem wurde,was ich heute bin...

also etwas kräftiger war ich schon seit wohl etwa meinem 10.lebensjahr,aber da hat mich das nicht wirklich gestört,da ich das auch nicht bewußt wahrgenommen habe.erst mit 12jahren wurde ich von sehr "netten" mitschülern daran erinnert,das mobbing begann.aber auch von meinem vater und meinen brüdern bekam ich immer wieder sehr verletzende kommentare zu hören.aber selbst da fand ich nicht die nötige disziplin und kraft um etwas an mir zu ändern,im gegenteil,ich fing aus frust an,noch mehr in mich hineinzustopfen.mit 15 war ich dann zwar mittlerweile schon sehr unglücklich und wußte,dass ich zu dick bin,aber getan hatte sich immernoch nichts,doch das sollte sich bald ändern,nämlich als meine weisheitszähne entfernt wurden.da man ja kaum nahrung zu sich nehmen kann/will in den ersten tagen,nahm ich ca. 4kilo ab-und fühlte mich wunderbar,viel befreiter,auch weil ich von meiner mutter lob bekam.leider nahm ich aber kurze zeit danach fast alles wieder zu,da ich ja meine gewohnheiten nicht geändert hatte.ich war so deprimiert und wütend auf mich selbst,so konnte es nicht weitergehen.ich beschloss also,alle süßigkeiten sofort wegzulassen,es gab nur noch frühstück,zwischendurch was in der schule und wenn es sein musste mittags noch was.statt abendbrot ging ich 1-1/2 stunden laufen.der erfolg blieb nicht aus und endlich bekam ich sogar von meinem vater und meinen brüdern einmal anerkennung!was für ein gefühl!!eines tages versuchte ich nach einem fa das erste mal zu kotzen.es klappte nicht,das einzige,was ich erreichte,war,dass ich wahnsinnige kopfschmerzen hatte und einen kreislaufzusammenbruch-wodurch meine eltern dann auf die spur kämen,dass das doch nicht gesund wäre,wie ich versuchen würde weiter abzunehmen und dass ich enweder wieder "normal" essen sollte oder sie mich in eine klinik stecken würden.na toll -.- also spielte ich ihnen wieder die heile welt vor und nahm jetzt heimlich afm ein und versuchte wann immer es ging mahlzeiten wegzulassen oder eine extrarunde sport zu machen.scheinbar war die fassade ziemlich gut-oder meine eltern wohl doch nicht so interessiert...so ging das ganze weiter bis mein abi vor der tür stand.vor lauter lernstress und -angst (ja ich weiß,faule ausrede!) fing ich wieder an alles mögliche in mich hineinzustopfen und zum sporteln kam ich auch nicht mehr wirklich.dementsprechend schnell und heftig nahm zu-bis auf über 80kg.und wieder durfte ich mir die sprüche von meiner familie anhören.nachdem ich mein abi durch nen totalen nervenzusammenbruch während der mündlichen prüfung in den sand gesetzt hatte und so für meinen vater wieder mal mein image als versager bestätigt hatte,sah ich nur noch eine rettung für mich -ich musste raus,weg von zuhause.glücklicherweise ergatterte ich einen ausbildungsplatz zur krankenschwester wegen dem ich dann hätte sowieso ausziehen müssen,da ich mich extra nur an schulen beworben hatte,die weit weg von zuhause waren.zuerst war ich total erleichtert,da ich dachte jetzt würde mein leben endlich richtig anfangen können und ich könnte ungestört abnehmen-doch ich stürzte total ab,rutschte in depressionen und ständige fa`s ab.mit abnehmen war also wieder nix.auch wohnte ich zu der zeit noch in einer wg mit nem mädel mit ich mich (wie sich leider erst zu spät rausstellte) überhaupt nicht verstand,was mich noch zusätzlich fertig machte zu dem ganzen stress und druck in der schule.dann lernte ich eines tages durch zufall meinen jetzigen freund kennen,edlich ein lichtblick,doch leider wohnte er zu der zeit noch in bayern (also gaaanz weit weg),so dass wir uns nicht so oft sehen konnten.als er wegen seinen eigenen problemen schluss machte,dachte ich mein leben habe jetzt keinen sinn mehr,aber um ganz schluss zu machen,war ich dann doch zu feige,aber so kam ich zum svv.ich merkte wie gut es mir tat,mir die arme blutig zu kratzen,den schmerz zu spüren...auch als ich einen monat später mit meinem freund wieder zusammenkam und er zu mir herzog und wir uns eine gemeinsame wohnung suchten,konnte und wollte ich auf dieses gefühl nicht mehr verzichten.zu der zeit wurde der drang abzunehmen wieder stärker und ich begann wieder tagelang zu hungern und afm zu nehmen-abwechselnd mit fa`s.dementsprechend große gewichtsschwankungen hatte ich dann auch. ich bekam konzentrationsstörungen,war ständig müde und schlapp und schwänzte mehrere male den unterricht,weil ich mich nicht vor die tür traute,nicht konnte oder der drang zu fr*ssen stärker war.das fiel meiner schulleiterin natürlich auf und so musste ich mehrere male zum gespräch mit ihr und wurde zum betriebsarzt und -nachdem ich die wahrheit gesagt hatte- zum sozialpsychiatrischen dienst.ich musste versprechen mir hilfe zu suchen.was ich aber nicht tat.als dann von station auch noch rückmeldungen kamen vonwegen dass man sich sorgen um mich machen würde,wurde die schule noch hellhöriger.das ganze eskalierte dann während einer anleitsituation auf station mit meiner schulleiterin,bei der ich wieder einen nervenzusammenbruch hatte.daraufhin musste ich wiederum zum gespräch und man teilte mir mit,dass man sich bei meiner momentanen psychischen verfassung nicht in der lage sehe,mich weiter auszubilden und auch nicht die verantwortung tragen könnte.tja,seitdem bin ich nun krankgeschrieben.ich nahm dann stark ab bis auf 61,8kg,weil ich weder essen wollte noch konnte vor lauter angst.meine familie war total geschockt,als sie mich wiedersahen,aber perverser weise gab mir das die bestätigung,dass ich auf dem richtigen weg bin.meine blutwerte waren total im eimer,mir war ständig schwarz vor augen und ich hatte das gefühl mich übergeben zu müssen (haha,was denn?!).mein psychiater verschrieb mir antidepressiva und riet mir erst dazu eine ambulante therapie zu machen.nur sind die wartezeiten viel zu lang (mindestens 1/2jahr) und er merkte auch,dass ich kein einsehen hatte wieder zu essen,sodass er für mich einen platz in einer psychosomatischen klinik beantragte und mir sagte,dass er mich zwangseinweisen lassen müsse,wenn ich so weitermache.bei meinen eltern wurde ich dann erstmal wieder "gepäppelt" (ich blöde kuh!) und war schwupps wieder bei 74kg.seitdem versuche ich wieder davon runterzukommen und schwanke dabei zwischen fasten,schoki-diät und fa`s.und hasse mich von tag zu tag mehr...

der kliniktermin ist am 25.03.08.ich habe totale angst was da auf mich zukommt und bin mir nicht mal mehr so sicher,ob ich das ganze überhaupt will.allerdings weiß ich auch keinen anderen ausweg...tja,da steh ich nun...


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